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| Preisträger 2011 |
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Innovationspreis Kategorie
Unternehmen |
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AKOTHERM GmbH, Bendorf |
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Entwicklung: Energieeffizientes
Haltesystem für
Fassadenverkleidungen in
Ganzglas-Optik |
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steigenden Energiepreisen und
damit einhergehend mit
gewachsenem Umweltbewusstsein
verstärkt sich national und
international die Nachfrage nach
energieeffizienten Lösungen im
Bereich der Architektur.
Fassadensysteme mit
Ganzglasoptik – wie sie im
Mittelmeerraum, Osteuropa und
dem Nahen Osten weit verbreitet
sind, haben gerade in punkto
Energieeffizienz einen
gravierenden Schwachpunkt: Die
Halteklammern, mit der die
Fassadenverblendung aus
Isolierglasscheiben und
Halteprofilen im Gebäude
verankert ist, bestehen aus
Metall. Und Metall ist ein
hervorragender Wärmeleiter. Die
Klammern bilden tausendfach
Wärme bzw. Kältebrücken. Im
Winter fließt über diese
Wärmebrücken Heizenergie aus dem
Gebäude nach draußen. Im Sommer
geht die Energie der
Klimaanlagen über diese
Kältebrücken verloren. Die
Akotherm GmbH löste das Problem,
indem sie die Halteklammern in
ein Kunststoffformteil
einschloss und so die
Wärmebrücke unterbrach. Schon
2010 hat die rheinlandpfälzische
Firma in Istanbul einen Büropark
mit dem energieeffizienten
Fassadensystem ausgestattet.
Eine Fassadenfläche von 40 000
Quadratmetern wurde mit der
innovativen, richtungsweisenden
Technik realisiert. Mittlerweile
wurde für das System ein
europäisches Patent erteilt. |
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Innovationspreis Kategorie
Handwerk |
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G.
Taube Modellbau CAD-Service
GmbH, Haßloch |
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Entwicklung:
Universal-Aufnahmevorrichtung
für die manuelle Bearbeitung von
beliebigen Formteilen unter
anderem aus dem
Auto-Motive-Bereich |
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Trotz
teilweise extremer
Automatisierung der
industriellen Fertigungstechnik
– auch und besonders im
Automobilbau – müssen immer
wieder auch manuelle Arbeiten an
Formteilen ausgeführt werden.
Kotflügel, Verkleidungen,
Stoßfänger, aerodynamische
Anbauteile oder auch Innenteile
wie Instrumententräger, Tür- und
Kofferraumverkleidungen. Für die
manuelle Bearbeitung müssen
diese Formteile sicher fixiert
und gleichzeitig möglichst in
alle Richtungen dreh- und
schwenkbar gelagert sein. Einen
derartigen Universalaufnehmer
für beliebig geformte Bauteile
gab es bisher nicht. Deshalb
mussten bestehende
Aufnahmevorrichtungen immer mit
spezieller Technik an die
Bauteile individuell angepasst
werden. Die Firma G. Taube
Modellbau CADService GmbH hat
diese Lücke geschlossen. Die
Fixierung beliebiger Formen
wurde durch ein System zur
Vakuumeinspannung gelöst.
Unterdruck saugt die Bauteile an
und hält sie fest. Das
Vakuumsystem ist in den
Universalaufnehmer integriert.
Die Beweglichkeit für die
manuelle Bearbeitung
gewährleistet die Firma G. Taube
durch eine arretierbare
Gelenkkugel an der Basis des
Aufnahme-Kopfes. Durch die
integrierte Höhenverstellung von
bis zu 200 mm kann jeder
Arbeitsplatz ergonomisch
individuell für jeden
Mitarbeiter eingestellt werden.
Die Vorrichtung, die auf den
ersten Blick einem recht
massiven Bar-Tisch ähnelt, wird
insbesondere von der
Automobilindustrie bereits gut
nachgefragt. |
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Innovationspreis Innovative
Dienstleistung |
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SP
Energycontrol GmbH, Neu-Bamberg |
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Entwicklung: System zur
Bündelung von kleinen
Stromerzeugern und -verbrauchern
zu einem virtuellen Kraftwerk |
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Das
Schlagwort „Smart Grid“ wird in
den letzten Jahren immer
häufiger genannt. Das
„intelligente Netz“ wird
wichtig, wenn es um den Wandel
von der zentralen
Energieversorgung durch
Großkraftwerke zu einer immer
differenzierteren Energie-
versorgung durch viele kleine
dezentrale Energieanbieter geht.
Nur ein intelligentes Netz kann
die komplexen Regelvorgänge, die
Verteilung, Speicherung und
Erzeugung von Strom so leisten,
dass trotz der Komplexität
Sicherheit und Stabilität des
Netzes weiter gewährleistet
bleiben. Wesentlicher Teil
dieses intelligenten Netzes sind
„Virtuelle Kraftwerke“. Es
handelt sich um den
Zusammenschluss und die
intelligente Regelung von
kleinen Stromerzeugern und
-verbrauchern die ihren
Stromüberschuss in das nationale
Netz einspeisen können. Private
Photovoltaik-Anlagen,
Windkraftwerke liefern hier
besonders umweltfreundlichen
aber leider keinen
kontinuierlichen Strom.
Speicherkraftwerke oder
Blockheizkraftwerke können hier
Stromlücken schließen,
industrielle Verbraucher können
Überschusskapazitäten abnehmen.
Das Ziel: das Netz von kleinen
Einheiten wie ein einziges
virtuelles Kraftwerk in den
Stromverbund zu integrieren. SP
Energycontrol bietet genau diese
Dienstleistung internetbasiert
an. |
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Innovationspreis Kategorie
Kooperation |
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LUMERA
LASER GmbH in Kooperation mit
Photonik-Zentrum Kaiserslautern
e. V. |
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Entwicklung: Entscheidender
Fortschritt bei der Erzeugung
leistungsstarker ultrakurzer
Laserimpulse |
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Laser
sind heute aus der
Fertigungstechnik nicht mehr
wegzudenken. Bohren, schneiden,
strukturieren, Bearbeitung sogar
von Diamanten – der
hochenergetische kohärente
Lichtstrahl ist so etwas wie das
Schweizer Messer der
Materialbearbeitung. Dabei sind
in vielen Bereichen ultrakurz
gepulste Laser die erste Wahl.
Laserstöße im
Pikosekundenbereich – das sind
einige Billionstel Sekunden –
stellen sicher, dass das zu
verarbeitende Material nicht
durch Hitze beschädigt wird und
exakte Formen und Abmessungen
erreicht werden. Heute
verfügbare ultrakurzpuls-Laser
sind komplex aufgebaut, in ihrer
Leistung und Lebensdauer
begrenzt und teuer: zwischen
80000 € und 200000 € kosten die
Systeme. Der limitierende Faktor
dieser gepulsten Laser ist ein
Absorberspiegel. Er funktioniert
wie ein Tor, vor dem sich
Photonen stauen und erst bei
hoher Photonendichte für einen
kurzen Moment durchgelassen
werden. Doch der Absorberspiegel
verträgt keine hohen Leistungen
und hat nur eine Standzeit von
einigen Tausend Stunden. Der
neue ultrakurzgepulste Laser,
der in einer Kooperation von
LUMERA LASER GmbH u.
Photonik-Zentrum Kaiserslautern
e.V. entwickelt wurde,
überwindet diese Beschränkungen
und macht den Weg frei für eine
neue Generation industrieller
Materialbearbeitung. Der
Pulsbetrieb ergibt sich hier
automatisch in speziell
angeordneten
Kristallmaterialien, in denen
sog. kaskadierte nichtlineare
Prozesse stattfinden. Diese rein
optischen, verschleißfreien
Prozesse ermöglichen flexible
Laserkonfigurationen,
insbesondere Laser mit hoher
Ausgangsleistung, wartungsfrei
und zu deutlich günstigeren
Anschaffungskosten als derzeit
verfügbare Systeme. |
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Sonderpreis Industrie |
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Lohmann
& Rauscher GmbH & Co. KG,
Neuwied |
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Entwicklung: Mikroperforierte
Doppelfolie verbessert die
Behandlung beim „offenen
Abdomen“ |
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Wenn
Mediziner von einem „akuten
Abdomen“ sprechen, dann meinen
sie eine schwere Entzündung des
Bauchfells, einen Darmverschluss
oder ähnlich gravierende,
lebensbedrohliche Vorgänge im
Bauchraum ihrer Patienten. Zur
Behandlung hat sich die
Therapieform des „offenen
Abdomens“ etabliert: Der
Bauchraum, der zunächst für den
chirurgischen Eingriff geöffnet
wurde – etwa um den
Entzündungsherd zu entfernen –
bleibt zur weiteren Therapie
offen, bis die Entzündungen
ausgeheilt sind und die Organe
sich stabilisiert haben. Die
wichtigste Maßnahme: das Spülen
des Bauchraumes, um bakterielle
Verunreinigungen oder giftige
Sekrete zu entfernen. Dies
geschieht bisher mit
Pumpsystemen, die die
Spülflüssigkeit per Unterdruck
aus dem Bauchraum entfernen.
Hier gelingt mit der
Suprasorb®CNP Drainagefolie vom
Medizinproduktehersteller
Lohmann & Rauscher ein
entscheidender Fortschritt: Die
doppellagige, perforierte
Drainagefolie/Membran nutzt für
den Flüssigkeitstransport
zusätzlich den Kapillareffekt.
Dadurch wird sichergestellt,
dass der Abtransport der
Spülflüssigkeit – im Gegensatz
zu den Unterdrucksystemen – auf
der gesamten Kontaktfläche zum
offenen Bauchraum stattfindet.
Ein bedeutender Vorteil: In
einer Studie an der Uniklinik
Salzburg konnte mit der neuen
Drainagefolie die Sterblichkeit
beim offenen Abdomen von etwa 40
% auf 13,6 % gesenkt werden. |
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Anerkennung Kategorie
Unternehmen |
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noblesse GmbH & Co. KG, Berg |
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Entwicklung: Thermosecure – die
Haustür für höchste Ansprüche
bei Sicherheit und Wärmedämmung |
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Haustüren
sollen nicht nur gut aussehen.
Sie sollen außerdem Einbrechern
möglichst viel Widerstand
bieten, Schlagregen abhalten und
– bei steigenden Energiepreisen
immer wichtiger – hoch
wärmedämmend sein. Die Firma
Noblesse Türfüllungen aus Berg
hat mit dem Einsatz modernster
Materialien und
Fertigungstechniken mit der
Serie „Thermosecure“ eine
Produktlinie entwickelt, die bei
all diesen Parametern neue
Maßstäbe setzt. In einer Presse
unter 2500 Tonnen Druck wird aus
Fasermatten und Kunstharz ein
Türrahmen „gebacken“, der
außerordentlich verwindungs- und
biegesteif ist. Hervorragende
Wärmedämmwerte erreicht
Thermosecure vor allem, weil die
gesamte Türblattkonstruktion
unter Verwendung
hochwärmedämmender Materialien,
vornehmlich auf Polyurethan-
Schaum-Basis, und völlig frei
von Metall, Holz oder PVC
gefertigt wird. So werden
Wärmebrücken vermieden. Aber
auch die Hohlräume innerhalb des
Rahmenprofils werden mit
hochdämmendem PU-Schaum gefüllt.
Das Türblatt bildet ein
Mehrfach-Sandwich aus Polyester-
und Epoxidharz-Verbundplatten.
Die gesetzlich geforderten Werte
für Festigkeit werden von dieser
Konstruktion typischerweise um
den Faktor fünf übertroffen. Die
Dämmwerte unterbieten den
Passivhausstandard um 12 bis 35
%. Ein Auftragseingang im Wert
von über 4 Mio. € bereits
innerhalb der ersten 12 Monate
zeigt, dass der Markt für dieses
Qualitätsangebot vorhanden ist. |
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Anerkennung Kategorie
Handwerk |
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Krischer GmbH, Oberzissen |
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Entwicklung: XYLOX: Bausteine
für solide Konstruktionen |
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Seit
Generationen spielen Kinder mit
Bauklötzen aus Holz. Die
Förderung des räumlichen
Vorstellungsvermögens und ein
erster Zugang zu den Gesetzen
der Statik gehören zu den
pädagogisch wertvollen Aspekten
dieses einfachen Spielzeugs.
Doch die glatten Flächen setzen
den konstruktiven Möglichkeiten
im Spiel mit den Holzklötzen
bisher enge Grenzen. Der
Fachmann sagt: Die
Konstruktionen können keine
horizontalen Schubkräfte
aufnehmen. Der Laie sieht: Das
Bauwerk stürzt ein, wird es nur
ein wenig angeschubst. Xylox
überwindet diese Schwäche mit
einer an Legosteine erinnernden
Verbindungstechnik. Alle
Bausteine haben in die Oberseite
und die Unterseite eingefräste
X-förmige Nuten. Mit den
entsprechenden Xförmigen
Holzstücken lassen sich die
Grundelemente per
Steckverbindung zusammenfügen.
Und schon entsteht ein
vielseitiges
Konstruktions-Bausteinsystem,
das die Frage aufwirft: warum
ist das nicht schon längst
erfunden worden? Die
Grundelemente von Xylox sind aus
massivem, naturbelassenem Holz
und deutlich größer als
traditionelle Bauklötze. Sie
haben die Abmessungen
klassischer Ziegelsteine und
ermöglichen so die Konstruktion
von standfesten Spielburgen,
Möbeln oder sogar Regalsystemen.
Die bisher anvisierten
Kundenkreise: Kindergärten,
Arztpraxen und Einrichtungen für
Behinderte. |
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Anerkennung Innovative
Dienstleistung |
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hort +
hensel GmbH, Kaiserslautern |
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Entwicklung: Planungssystem zur
energetischen Optimierung eines
Immobilienportfolios |
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Wer
seine Wohnimmobilie energetisch
sanieren möchte, steht schon vor
einer komplexen Aufgabe:
Fenster, Fassade,
Heizungssystem: wo herrscht der
dringendste Sanierungsbedarf?
Welche Investition amortisiert
sich am schnellsten? Welche
Gesamtstrategie bietet sich an
und wann fallen welche Kosten
an. Wer diese und weitere Fragen
nicht nur für ein Haus, sondern
für ein ganzes
Immobilienportfolio beantworten
muss – in kirchlichen
Organisationen, Kommunen,
Wohnbau- oder
Immobilienunternehmen – sieht
sich mit einer Fülle von
Informationen konfrontiert, die
ein strategisch kluges Vorgehen
erschwert. Hier hilft das
innovative computergestützte
Planungssystem der hort + hensel
GmbH. Nach der Aufnahme der
relevanten Daten setzt das
Planungssystem die Informationen
in einen übersichtlichen
Bestandsplan um. Anhand von
Grafiken und Diagrammen werden
zunächst bautechnische,
nutzungsspezifische und
energetische Ist-Zustände
dargestellt. Es folgen
Darstellungen unter anderem zu
Einsparpotenzialen,
Amortisationsplänen und
Prioritäten im
Sanierungsprozess. Eines der
vielen Elemente, wodurch die
Orientierung in dem komplexen
Datenbestand erheblich
erleichtert wird, ist der
„Steckbrief“ – die wichtigsten
Daten im Überblick – für jede
einzelne Immobilie. |
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