Kategorie Unternehmen

Innovationspreis 2014 Kategorie Unternehmen

T. Michel Formenbau GmbH & Co. KG 
Lasertexturierte Oberflächen für neue Funktionalität

Der Markt für Schaumstoffformteile aus Polystyrol oder Polypropylen ist in den letzten Jahren stark gewachsen. Ausgangsbasis sind Schaumstoffperlen, die typischerweise in Aluminiumformen mit Hitze und Druck miteinander versintert werden. In der Automobil­industrie sind es etwa Kerne von Stoßfängern oder Sonnenblenden, die aus dem leich­ten formstabilen Schaum bestehen. Aber auch in Mehrwegverpackungen, Isolierbehäl­tern oder Heizungsisolationen kommen die Schaumstoffformteile zum Einsatz. Ihr Schönheitsfehler war bisher ihre wenig attraktive Oberfläche, weshalb sie in der Regel nicht als Sichtteile zum Einsatz gelangen, sondern mit anderen Materialien überzogen werden müssen.

T. Michel Formenbau hat dieses Problem gelöst. Der Formenbauspezialist aus Lautert veredelt die Oberflächen seiner Aluminiumformen mit Hilfe modernster Lasertechnik. Durch die Konturierung der Oberflächen werden Schaumformteile oder auch Spritz­gussteile nicht nur attraktiver. Die Oberflächen erhalten auch neue Funktionalitäten wie Rutschfestigkeit oder eine angenehme Haptik. Zudem hat der Formenbauspezialist die Laseranlage so weiterentwickelt, dass sich die Zykluszeiten und der Energieverbrauch ihrer Kunden um 15 Prozent verringern ließen.

T. Michel Formenbau GmbH & Co. KG

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Anerkennung 2014 in der Kategorie Unternehmen

AESKU.SYSTEMS GmbH & o. KG - HELIOS® 
Der weltweit erste vollauto­matische Immunfluoreszenztest-Prozessor

Die Immunfluoreszenz-Mikroskopie ist seit Jahrzehnten als biochemisches und medizi­nisches Analyseverfahren weltweit etabliert. Dazu werden Antikörper - vom Immunsys­tem gebildete Eiweißmoleküle zur Erkennung und Bekämpfung von Krankheitserregern und anderen Fremdstoffen - verwendet um Zielstrukturen in biologischen Proben nach­zuweisen.

Im Immunfluoreszenzverfahren werden diese Antikörper mit fluoreszierenden Farbstoffen gekoppelt. Nach der Bindung an ihre Zielstrukturen können diese unter dem Mikroskop durch ihre (Fluoresenz-)Färbung sichtbar gemacht und nun identifiziert wer­den.

Das Medizintechnikunternehmen AESKU.Systems stellt Automatisierungsinstrumente her, die die Arbeit im Laboralltag erleichtern. Bereits im Angebot von Aesku.Systems befand sich das automatische Pipettiersystem HELMED® zur maschinellen Abarbeitung der Tests. HELMED® bildet die Plattform für HELIOS®. In HELIOS® werden auch die letzten manuell nötigen Schritte in der Immunfluoreszenzdiagnostik maschinell gelöst. So ersetzt das integrierte vollautomatische Fluoreszenzmikroskop das Auslesen am Mikroskop in einer separaten Dunkelkammer. Das System ist imstande, Proben mit negativem Ergebnis selbständig zu erkennen und aus dem Arbeitsfluss auszuschleusen und erbringt so gegenüber der manuellen Bearbeitung von Proben einen Zeitvorteil von bis zu 90 Prozent.

AESKU.SYSTEMS GmbH & o. KG - HELIOS®

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