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Zielsetzung des Preises

Das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz vergibt in Kooperation mit den Arbeitsgemeinschaften der Industrie- und Handelskammern und Handwerkskammern des Landes einen Innovationspreis an besonders innovative Akteure aus Rheinland-Pfalz als Anerkennung ihrer Leistungen und ihres Einsatzes für Innovationen in der Wirtschaft des Landes.

Dotierung

Der Innovationspreis Rheinland-Pfalz 2018 ist mit insgesamt 40.000 € dotiert. Neben je einem 1. Preis in der Kategorie Handwerk, Unternehmen und Kooperation sollen Sonderpreise für Industrie sowie Sonderpreis des Wirtschaftsministers 2018 „Innovative Jungunternehmen“ vergeben werden. Zudem können bis zu 5 Anerkennungen ausgesprochen werden.
Die Preisträger sind berechtigt, die ausgezeichneten Produkte, Verfahren bzw. Dienstleistungen mit dem Preis zu kennzeichnen, solange diese unverändert auf den Markt gebracht oder angeboten werden.
 
Das Preisgeld wird von der Europäischen Kommission als staatliche Beihilfe angesehen und deshalb als so genannte De-minimis-Beihilfe ausgezahlt, bei der ein Betrag von 200.000 € in 3 Steuerjahren je Empfänger nicht überschritten werden darf. Grundlage ist die Verordnung (EU) Nr. 1407/2013 der Kommission über die Anwendung der Artikel 107 und 108 des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union auf De-minimis-Beihilfen (Amtsblatt der Europäischen Union Nr. L 352 vom 24. Dezember 2013, S. 1.) im Fall gewerblicher De-minimis-Beihilfen.

Durchführung

Alle Bewerbungen, die nach einer ersten Prüfung die Ziele und Kriterien des Innovationspreises erfüllen, werden der Jury zur Beurteilung vorgelegt. In Zweifelsfällen werden externe Gutachter eingeschaltet.

Die Jury schlägt dem Minister für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau des Landes Rheinland-Pfalz und den Arbeitsgemeinschaften der Industrie- und Handelskammern und Handwerkskammern geeignete Preisträger vor. Die Entscheidung wird veröffentlicht.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Bewertungskriterien

Für die Auswahl der Preisträger sind unter anderem folgende Kriterien maßgebend:

  •     Innovationsgrad und technischer Fortschritt
  •     Marktpotenzial
  •     Unternehmerische Leistung
  •     Wirtschaftliche Bedeutung (Beschäftigungseffekte, Umsatzsteigerung)
  •     Technisches und finanzielles Realisierungsrisiko
  •     Umwelt- und Sozialverträglichkeit

Verleihung

Die Preisverleihung findet im Anfang 2018 in Kobelnz im festlichem Rahmen vor Gästen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Publizistik statt. Die ausgezeichneten Innovationen werden in Form einer Ausstellung präsentiert.